Archiv für den Monat: April 2017

Schaubild von febis zur Förderung von Wärmepumpen

Das sollten Sie wissen, um die maximale Förderung für Ihre neue Wärmepumpe zu erhalten

Errechnen Sie die Förderung für Ihre Wärmepumpe

Der Staat setzt mit Zuschüssen im Marktanreizprogramm (MAP) einen wirksamen Förderanreiz für Wärmepumpen. Sowohl in Bestandsbauten als auch im Neubau gibt es Zuschüsse für Wärmepumpen. Welche Förderung Sie in etwa erwarten können, können Sie vorab hier errechnen.

Die Wärmepumpe Geo-Therm von Vaillant wird platzsparend an die Wand gehängt.
Die Wärmepumpe Geo-Therm von Vaillant wird platzsparend an die Wand gehängt.

Manche Förderungen können auch kombiniert werden

Die Förderungen für Wärmepumpen sind vielfältig: Es gibt eine Basisförderung und eine (höhere) Innovationsförderung. Zusätzlich sind Bonusförderungen und bei einem Heizungstausch auch die APEE-Zusatzförderung aus dem „Anreizprogramm Energieeffizienz“ möglich. Die Höhe der Wärmepumpenförderung richtet sich nach der Art und Leistung der Wärmepumpe. Vor allem ist deren Energieeffizienz entscheidend. Dabei spielt die Jahresarbeitszahl (JAZ) eine wichtige Rolle. Für eine Luft-Wärmepumpe im Gebäudebestand gibt die BAFA 40 Euro/kW, mindestens jedoch 1.500 Euro als Zuschuss, wenn Sie für Ihre Wärmepumpe eine Jahresarbeitszahl von 3,5 nachweisen. Erreicht Ihre Wärmepumpe eine höhere Jahresarbeitszahl, zum Beispiel 4,5, beträgt der Zuschuss 60 Euro / kW, mindestens 2.250 Euro.

Die hocheffizienten Wärmepumpe Air Eagle von der Firma Ochsner.
Die hocheffizienten Wärmepumpe Air Eagle. Foto: www.ochsner.com

Fachkundige Unterstützung vom Wärmepumpen-Spezialisten

Um den BAFA-Zuschuss zu erhalten, müssen Sie die Jahresarbeitszahl Ihrer Wärmepumpe rechnerisch nach VDI 4650 ermitteln und nachweisen. Das übernehmen wir, die MEISTER DER ELEMENTE, gern für Sie. Als Fachbetrieb berechnen wir den maximalen Zuschuss für Ihre Wärmepumpe und bereiten Ihren Förderantrag vor. Wir regeln für Sie alle Formalitäten rund um die Wärmepumpenförderung. Ihr MEISTER DER ELEMENTE ist ganz in Ihrer Nähe

Symbolbild der evm zum Thema Raustauschwochen / Heizungserneuerung.

Wenn Sie in diesen Bundesländern wohnen, bekommen Sie 200 Euro mehr Heizungsförderung

Mit der Aktion „Raustauschwochen“ setzt die Gasbranche im Verbund mit dem Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen / Rheinland-Pfalz (LDEW) zusätzliche finanzielle Anreize für die Heizungsmodernisierung. Private Bauherren in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland kommen in den Genuss der zusätzlichen Förderung für die Heizungserneuerung. Die Aktion ist jedoch zeitlich begrenzt.

Grafik zum Einsparpotenzial verschiedener Gasheizungen.
Grafik zum Einsparpotenzial verschiedener Gasheizungen.

Die Aktion zum Anreiz der Heizungsmodernisierung läuft bis 31. Oktober 2017

Außer regionalen Stadtwerken und Energieversorgern beteiligen sich auch viele namhafte Heizgerätehersteller an der Aktion, die bis zum 31. Oktober 2017 läuft. Wenn das Pilotprojekt erfolgreich verläuft, ist es möglich, dass die Aktion bundesweit weitergeführt wird.

Jeder private Heizungstausch im Rahmen der Modernisierungs-Aktion wird mit einer Prämie in Höhe von mindestens 200 Euro belohnt. Zusätzlich winken staatliche Fördermittel von bis zu 9.300 Euro, zum Beispiel für den Einbau einer Brennstoffzellenheizung. Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS, sagte beim Startschuss für die Aktion: „Mit den ‚Raustauschwochen‘ geben wir Modernisierern einen zusätzlichen Anreiz, von veralteten und ineffizienten Kesseln auf moderne Erdgas-Heizungen umzusteigen. Das spart Heizkosten und entlastet das Klima“,

Prämie ist mit weiteren Förderprogrammen für eine neue Heizung kombinierbar

Die Prämie im Rahmen der „Raustauschwochen“ in Höhe von mindestens 200 Euro ist mit den KfW-Förderprogrammen der Bundesregierung kombinierbar. Die Versorgungsunternehmen werben vor Ort mit eigenen weiteren Boni, zum Beispiel für eine Öl-Umstellung, einen Gasliefervertrag oder kostenfreien Energieberatungen.

Grafik zur Effizienz von Gasheizungen
Moderne Gasheizungen sind bezüglich ihrer Effizienz im grünen Bereich.

So einfach kommen Sie zu Ihrem Zusatzbonus

  • Informieren Sie sich, ob Ihr Energieversorgers an der Aktion teilnimmt. Unter anderen nimmt die Energieversorgung Mittelrhein daran teil. Auskunft gibt Ihnen auch Ihr MEISTER DER ELEMENTE in Ihrer Region.
  • Fordern Sie Ihren Gutschein an. Entweder direkt bei Ihrem Energieversorger, oder Sie lassen das Ihren MEISTER DER ELEMENTE für Sie erledigen.
  • Ihr Meisterbetrieb berät Sie zu Ihrer neuen Heizung und zur staatlichen Förderung.
  • Lassen Sie Ihre neue Heizung einbauen und reichen Sie die Rechnung Ihres Installateurs zusammen mit Ihrem Gutschein bis zum 31.10.2017 bei Ihrem Energieversorger ein.
  • Die Auszahlung der Prämie erfolgt über Ihren Energieversorger.
Holz-Feuer in einem Kaminofen

Neues Energielabel für Holzheizungen: Dazu sollten Sie Folgendes wissen

Es gibt eine Übergangsfrist mit Ausnahmen bis zum 1. Juli 2017. Pelletkaminöfen und andere Holzöfen werden erst ab Januar 2018 mit dem Energielabel versehen.

Pelletheizungen erhalten in der Regel Klassifizierungen im A-Bereich

Das Label zeigt, wie der Energieverbrauch der jeweiligen Holzheizung eingestuft wird. Die Skala der Energieeffizienzklasse reicht bei Holzheizungen von A++ bis G. Per Ampelfarbe wird die Klasse kenntlich gemacht, je grüner desto besser. Pelletkessel werden in der Regel mit A+ bewertet, Pelletbrennwertkessel mit A++. Verbundanlagen aus einem Pelletkessel und Solarkollektoren erreichen bis zu A+++. Damit kommen Pelletheizungen regelmäßig in eine bessere Energieeffizienzklasse als neue Öl- und Gasheizungen. Das Label allein reicht aber als Entscheidungshilfe für eine neue Heizung nicht aus.

Handvoll Pellets
Pellets sind ein umweltverträglciher Heizstoff. Foto: deutsches Pelletinstitut

Bei einer neuen Heizung kommt es nicht allein auf das Label an

Verbraucher können anhand des Labels nur Unterschiede in der Energieeffizienz verschiedener Heizungstypen, nicht aber zwischen Geräten desselben Typs verschiedener Hersteller feststellen. Auch zu den Emissionen und den CO2-Einsparungen einer Heizanlage macht das Label keine Angaben. Ebenso sagt das Energielabel nichts über die künftigen Heizkosten aus. Die müssen auf Basis des Energieverbrauchs des Gebäudes und der Brennstoffpreise abgeschätzt werden. Als Hausbesitzer sollten Sie daher zur Frage, welche neue Heizung für ihr Gebäude die richtige ist, den Rat von Fachleuten einholen. Einen MEISTER DER ELEMENTE, der Sie in allen Fragen rund um eine neue Heizung neutral beraten kann, finden Sie hier.

Energielabel für Verbund-Heizungsanlagen
Energielabel für Verbund-Heizungsanlagen