Archiv für den Monat: März 2018

In Deutschland gibt es Wasser im Überfluss. Industrie und Haushalte nutzen davon weniger als 15 Prozent.

So können Sie sinnvoll Wasser sparen

Wasser sparen und Weltwassertag

Das Motto des Weltwassertags am 22. März lautete in diesem Jahr „Natur für Wasser“. Ein kluger Wahlspruch. Denn er weist darauf hin, dass in Deutschland der Zustand der Oberflächen-Gewässer überwiegend als unbefriedigend oder schlecht eingeschätzt wird. Dazu einige Zitate der Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Wie wir mit Abwässern umgehen und wie intensiv wir Gewässer … nutzen, hat direkte Auswirkungen im Kreislauf der Natur … aber eben auch auf die politische Stabilität. … Wir müssen nachhaltig mit Wasser umgehen …“ Nachhalter Umgang bedeutet in Deutschland jedoch nicht, dass wir unüberlegt Wasser sparen sollen.

Unser Oberflächenwasser hat nicht überall die gleiche Qualität. In Deutschland müssen wir dennoch kein Wasser sparen.
Unser Oberflächenwasser hat nicht überall die gleiche Qualität. In Deutschland müssen wir dennoch kein Wasser sparen.

Wir Deutschen haben das Wasser sparen geradezu verinnerlicht. Anfang der 90er-Jahre haben wir noch 150 Liter pro Tag im Haushalt verbraucht, heute brauchen wir nur noch knapp 130 Liter. Die Spanier haben einen fast doppelt so hohen täglichen Pro-Kopf-Verbrauch wie wir.

Unser Trinkwasserversorgungs- und Abwassernetz wurde jedoch zu Zeiten dimensioniert, als man für Deutschland noch von einem steigenden Verbrauch ausgegangen ist. Heute passen Infrastruktur und Entnahmemenge nicht mehr zusammen. In einigen Regionen Deutschlands fließt das Trinkwasser viel zu langsam durch die Rohre. Das führt zu Schäden und Gesundheitsgefahren wie Korrosion, Ablagerungen und Keimbildung. Die Wasserversorger müssen deshalb Rohre und Kanäle mit Trinkwasser spülen. Das Paradoxe dabei ist, dass viele Haushalte, wenn sie Wasser sparen, das Wasser teurer machen. Trotzdem können Sie sinnvoll Wasser sparen.

Duschen von Markenherstellern bieten den vollen Wassergenuss und sind gleichzeitig sparsam im Verbrauch. Foto: Hansgrohe
Duschen von Markenherstellern bieten den vollen Wassergenuss und sind gleichzeitig sparsam im Verbrauch. Foto: Hansgrohe

Umweltgerecht ist es, wenn Sie virtuelles Wasser sparen

Wenn Sie in Deutschland Wasser sparen, nützt das niemand in den Trockenzonen dieser Welt. Denn das hier gesparte Wasser kommt nicht einfach in Südeuropa oder Afrika wieder zum Vorschein. In vielen sonnenreichen Gegenden der Erde werden aber Produkte für den nordeuropäischen Markt angebaut. Der Anbau von Baumwolle, Gemüse und Tierfutter verbraucht Unmengen des dort knappen Trinkwassers. Außerdem verdrängen diese Monokulturen die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe.

Das meiste Wasser, das wir in Deutschland verbrauchen, sehen wir gar nicht. Denn es entsteht bei der Produktion von Dingen, die wir nutzen. Dieses für uns „virtuelle Wasser“ fehlt dann ganz real den Menschen in den Anbaugebieten. Wer also in Deutschland sinnvoll Wasser sparen will, verringert seinen Kleiderkonsum. In einem T-Shirt stecken etwa 2.500 Liter Wasser, in jeder Jeans 8.000 Liter. Außerdem sollten Sie Obst und Gemüse nur dann kaufen, wenn es Saison hat. Verzichten Sie deshalb auf Erdbeeren im Winter. Denn die werden in sonnenreichen aber wasserarmen Ländern erzeugt. Ihr Anbau verbraucht unverhältnismäßig viel Energie und Wasser. Ebenso ist der Transport über tausende von Kilometern problematisch für die Umwelt.

Ausgiebig Duschen macht Spaß. Dabei bleibt der Wasserverbrauch bei Markenprodukten überschaubar. Foto: Hansgrohe
Ausgiebig Duschen macht Spaß. Dabei bleibt der Wasserverbrauch bei Markenprodukten überschaubar. Foto: Hansgrohe

Trinken Sie Leitungswasser

Unabhängige Tests bestätigen die Qualität von Leitungswasser. Trinken Sie Leitungswasser, denn Sie können damit Wasser sparen. Wenn Sie statt Wasser aus der Plastikflasche Leitungswasser trinken, sparen Sie nicht nur Wasser, sondern auch Energie und Geld. Die Herstellung einer Ein-Liter-Plastikflasche verbraucht drei Liter Wasser und einen Viertelliter Erdöl. Ein Liter Trinkwasser kostet etwa einen halben Cent, während ein Liter Mineralwasser in der Flasche deutlich über 20 Cent kostet. Wenn Sie sprudelndes Trinkwasser aus der Leitung genießen wollen, sprechen Sie mit uns, den Meistern der Elemente. Wir empfehlen Ihnen die entsprechenden Markengeräte zur Trinkwasseraufbereitung und installieren sie fachgerecht.

Trinkwasser ist in Deutschland eines der am besten geschützten und überwachten Lebensmittel. Die Wasserwerke liefern deshalb bis zum Hauswasseranschluss Trinkwasser in hoher Qualität. Ab dieser Schnittstelle sind Sie dann als Hausbesitzer und Anlagenbetreiber in der Haftung. So steht das in der Trinkwasserverordnung. Damit zwischen Hauswasseranschluss und Wasserhahn oder Dusche die Trinkwasserqualität erhalten bleibt, muss die Installation der Leitungen fachgerecht ausgeführt sein. Wir, die MEISTER DER ELEMENTE, sind Meisterbetriebe und beraten Sie in allen Fragen rund um Ihre Hausinstallation. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Klicken Sie auf die blauen Felder rechts auf dieser Seite.

Sie können Wasser sparen, indem Sie es genießen. In Deutschland hat Leitungswasser Trinkwasser-Qualität.
Sie können Wasser sparen, indem Sie es genießen. In Deutschland hat Leitungswasser Trinkwasser-Qualität.

Baden Sie so ausgiebig, wie Sie wollen

Wir können in Deutschland mit dem Thema „Wasser sparen“ unverkrampft umgehen und sollten uns nicht von dem Genuss des Wassers abhalten lassen. Beispielsweise bietet ein Wannenbad pure Erholung  für Körper und Seele. Es ist ein kleiner Luxus, den sich jeder gönnen darf, auch wenn ein heißes Bad deutlich mehr Energie verbraucht als eine schnelle Dusche. Bewusst zelebriert, wird das Wannenbad aber nicht zur täglichen Routine, sondern zum Wellness-Highlight, den sich jeder gern erlauben darf.

Im Übrigen beraten wir Sie auch in Fragen der optimalen Heiztechnik. Wenn Sie das Wasser für Ihr Wannenbad mit der eigenen Solarthermie-Heizung oder einer Wärmepumpe erwärmen, schonen Sie die Umwelt und sparen langfristig Heizkosten. Wir, die MEISTER DER ELEMENTE, informieren Sie über umweltfreundliche Heiztechnik.

Wasser sparen sollte niemand davon abhalten, ab und zu ein schönes Wannenbad zu genießen. Foto: Mauersberger
Wasser sparen sollte niemand davon abhalten, ab und zu ein schönes Wannenbad zu genießen. Foto: Mauersberger
Die MEISTER DER ELEMENTE installieren Ihre Wärmepumpe fachgerecht und übernehmen auch die pünktliche Wartung.

Die richtige Wärmepumpe für Ihr Zuhause

So funktioniert eine Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe funktioniert wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt. Der Kühlschrank entzieht seinen Innenräumen die Wärme und leitet sie nach außen in die Umgebung. Die Wärmepumpe entzieht dem Erdreich oder der Umgebungsluft Wärme und leitet sie nach innen.

Zu einer Wärmepumpen-Heizungsanlage gehören drei Elemente. Erstens die Wärmequellenanlage: Sie entzieht der Umgebung die benötigte Energie. Zweitens die eigentlichen Wärmepumpe: Sie macht die gewonnene Umweltwärme nutzbar. Als drittes Element kommt das Wärmeverteil- und Speichersystem hinzu.

In der Wärmequellenanlage zirkuliert eine Sole. In der Regel ist das Wasser mit Frostschutzmittel. Die Sole nimmt die Umweltwärme auf und transportiert sie zur Wärmepumpe.

In der Wärmepumpe ist ein weiterer Kreislauf. Dort zirkuliert ein Kältemittel. In einem Verdampfer wird die Umweltenergie aus dem ersten Kreislauf auf das Kältemittel übertragen. Dadurch verdampft das Kältemittel. Der Kältemitteldampf wird nun zu einem Verdichter weitergeleitet. Dadurch erhitzt sich das gasförmige Kältemittel weiter. In dem nachfolgenden Wärmetauscher kondensiert das heiße Kältemittelgas. Es gibt dadurch seine Wärme ab und wird wieder flüssig. Anschließend fließt das nun wieder kalte Kältemittel zum Verdampfer zurück.

Funktionsweise einer Wärmepumpe. Grafik: BWP
Funktionsweise einer Wärmepumpe. Grafik: BWP

Das sollten Sie zur Jahresarbeitszahl wissen

Zum Antrieb benötigt die Wärmepumpe Strom. Aus einer Einheit Strom erzeugt die Anlage jedoch ein Vielfaches an Wärme. Als Kennwert dafür dient die Jahresarbeitszahl (JAZ). Sie beschreibt das Verhältnis zwischen der bereitgestellten Wärmemenge und der jährlich dafür eingesetzten Strommenge. Die höchsten Jahresarbeitszahlen von etwa Fünf haben Wasser/Wasser-Wärmepumpen, weil das Grundwasser das ganze Jahr über hohe Temperaturen liefert. Dann folgen Erdwärmepumpen mit Erdsonden. Sie haben wegen der saisonal unabhängigen Erdwärmetemperatur eine Jahresarbeitszahl von über Vier. Wärmepumpen mit Flächenkollektoren kommen auf eine JAZ von unter Vier. Denn das Temperaturniveau der oberen Bodenschichten verändert sich deutlich während eines Jahres. Mit knapp Drei haben Luftwärmepumpen die niedrigsten Jahresarbeitszahlen, weil die Außenluft im Winter einfach kalt ist.

Ein Bestandgebäude, das mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe beheizt wird. Foto: BWP
Ein Bestandgebäude, das mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe beheizt wird. Foto: BWP

Umweltstrom für die Wärmepumpe

Die Wärmepumpe wird im Laufe der Jahre immer klimafreundlicher, denn der Anteil von Ökostrom im öffentlichen Netz wird immer größer. Hausbesitzer, die den Strom für ihre Wärmepumpe mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage selbst erzeugen, heizen darüber hinaus besonders umweltbewusst und sie haben dabei auch noch geringere laufende Energiekosten. Fragen Sie uns, die MEISTER DER ELEMENTE, wenn Sie wissen wollen, wie Sie mit einer Wärmepumpe sparsam heizen und optimal Umweltenergie nutzen. Wir beraten Sie in allen Fragen bezüglich der Umwelttechnik für Ihr Gebäude und nennen Ihnen auch die höchstmöglichen staatlichen Förderangebote. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Klicken Sie auf die blauen Felder rechts auf dieser Seite.

Mit einer Photovoltaik-Anlage erzeugen Hausbesitzer den eigenen Ökostrom für den Betrieb ihrer Wärmepumpenheizung. Foto: BWP
Mit einer Photovoltaik-Anlage erzeugen Hausbesitzer den eigenen Ökostrom für den Betrieb ihrer Wärmepumpenheizung. Foto: BWP

Die verschiedenen Arten der Wärmepumpe

Wir unterscheiden Wärmepumpen nach ihrer Wärmequelle: Luft, Erdwärme oder Wasser.

Luftwärmepumpen nutzen die Umgebungsluft zum Heizen. Sie eignen sich gut für die Modernisierung und lassen sich sowohl innen als auch außen aufstellen. Vorschriften hinsichtlich des Lärmschutzes sind dabei zu beachten. Auch im Winter, mit Außentemperaturen unter dem Gefrierpunkt, funktioniert die Heizung, wenn sie ein fachkundiges Unternehmen installiert hat. Die Investitionskosten sind aufgrund der wenig aufwendigen Wärmequellenerschließung relativ gering.

Wer mit Erdwärme heizen möchte, kann wählen zwischen Erdwärmesonden und Flächenkollektoren sowie Erdwärmekörbe und Grabenkollektoren. Eine Erdwärmesonde benötigt nur eine geringe Fläche. Sie ist aufgrund der erforderlichen Bohrarbeiten genehmigungspflichtig. Flächenkollektoren arbeiten mit einem waagerechten Rohrsystem. Es ist unter der Erde in einer Tiefe von rund 1,5 Metern verlegt. In der Regel liegt der Flächenbedarf beim Eineinhalbfachen der Heizfläche. Erdwärmekörbe und Grabenkollektoren stellen bei beschränkten Flächen eine gute Alternative dar.

Ist ausreichend Grundwasser vorhanden, kann es als Wärmequelle genutzt werden. Eine Grundwasserwärmepumpe benötigt zwei Brunnenbohrungen. Vom Saugbrunnen transportiert eine Förderpumpe das Grundwasser zur Wärmepumpe. Die entzieht dem Wasser Wärme. Anschließend fließt das Wasser über einen Schluckbrunnen wieder zum Grundwasser. Das Vorhaben ist genehmigungspflichtig.

Sondenbohrung für eine Erdwärmepumpe. Foto: BWP
Sondenbohrung für eine Erdwärmepumpe. Foto: BWP
Die MEISTER DER ELEMENTE kennen sich aus mit Solarwärme.

So nutzen Sie Solarwärme richtig

Solarwärme, eine unerschöpfliche Energiequelle

Das Leben auf der Erde hängt von der Sonnenenergie ab. Als Hausbesitzer können Sie diese kostenlose Solarwärme für sich nutzen. Sie machen sich damit unabhängiger von den nur endlich zur Verfügung stehenden fossilen Energiequellen Öl und Gas. Darüber hinaus schützen Sie die Umwelt und schonen langfristig Ihren Geldbeutel. Attraktiv ist es für Hausbesitzer, den selbst erzeugten Solarstrom auch selbst zu nutzen. Inzwischen ist das oft günstiger, als den eigenen Strom in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen und dafür eine Einspeisevergütung zu erhalten. Mit modernen Batteriespeichern können Sie die natürlichen Schwankungen der Sonneneinstrahlung ein gutes Stück ausgleichen. Sie erhöhen damit Ihren Solarertrag.

Auch Solarwärme können Sie über einen längeren Zeitraum bevorraten. Markenhersteller bieten für Ein- und Zweifamilienhäuser mittlerweile Speicher an, die mehr als 5.000 Liter Warmwasser über mehrere Tage speichern können. Sie können damit mit Solarwärme bis zu 80 Prozent Ihres Heizungsbedarfs decken.

Ein Modul für Solarwärme wird fachgerecht installiert. Foto: Paradigma
Ein Modul für Solarwärme wird fachgerecht installiert. Foto: Paradigma

Strom und Heizenergie von der Sonne

Ob Sie Solarstrom oder Solarwärme erzeugen wollen, in beiden Fällen nutzen Sie die kostenlose Kraft der Sonne. Photovoltaikmodule zur Stromerzeugung und Module für die Solarthermie zur Heizungsunterstützung können Sie auch zusammen auf Ihrem Hausdach installieren. Mit Solarthermie nutzen Sie die Solarwärme direkt für die Heizung. Die Sonnenenergie fließt unmittelbar in den Warmwasserspeicher ihrer Heizungsanlage.

Energieeffizient heizen Sie, wenn Sie mit einer Wärmepumpe ihre eigene Heizungsenergie produzieren. Den elektrischen Strom für den Betrieb der Wärmepumpe können Sie dann mit einer PV-Anlage zu einem wesentlichen Teil selbst erzeugen. Mit Solarstrom können Sie auch eine Elektroheizung betreiben oder Sie erwärmen damit einen Heizstab und leiten die Energie in den Kombispeicher Ihrer Heizung. Allerdings ist nicht alles, was technisch machbar ist, im Einzelfall auch wirtschaftlich sinnvoll. Bevor Sie sich für ein System entscheiden, sollten Sie sich fachmännischen Rat einholen. Wir, die MEISTER DER ELEMENTE, kennen uns aus mit den Systemen der Solarwärme. Sprechen Sie uns an. Am schnellsten kontaktieren Sie uns über die blauen Felder rechts auf dieser Seite.

Beispiel, wie Module für Solarstrom und für Solarwärme auf einem Hausdach installiert sind.
Beispiel, wie Module für Solarstrom und für Solarwärme auf einem Hausdach installiert sind.

Fachgerechte Installation und Förderung

Sowohl eine PV-Anlage als auch eine Solarthermie-Heizung sollten Sie nur von einem Fachunternehmen installieren lassen. Denn die Anlagen müssen genau für Ihr Gebäude und auf Ihren Bedarf hin konfiguriert werden. Achten Sie bei der Modulauswahl auch auf die Qualität. Nur dann nutzten Sie die Solarwärme optimal. Die Größe der Solaranlage bemisst sich nach der zur Verfügung stehenden Fläche und den persönlichen finanziellen Mitteln. Je nach Solarmodulart werden unterschiedliche Flächen benötigt um den gleichen Solarertrag zu erreichen. Der Grund dafür ist, dass die einzelnen Modularten unterschiedliche Leistungseigenschaften haben.

Als MEISTER DER ELEMENTE informieren wir Sie nicht nur über sämtliche technische Aspekte der Solarwärme, sondern auch über die möglichen staatlichen Zuschüsse. Auf Wunsch stellen wir für Sie auch die entsprechenden Förderanträge.

Modulfläche für die Erzeugung von Solarstrom.
Modulfläche für die Erzeugung von Solarstrom.