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Das neue Hausmagazin gibt Bauherren Tipps rund um die Renovierung von Bad und Heizung.

Hausmagazin informiert über Haustechnik

Hausmagazin hilft bei der Suche nach der richtigen Heiztechnik

Es gibt sie nicht, die Heiztechnik, die für jedes Gebäude optimal ist. Das verdeutlicht das neue Hausmagazin. Nur der Fachmann kann vor Ort die individuell beste Heizungsanlage empfehlen. Das Hausmagazin zeigt, welche Komponenten dabei zu beachten sind: Die Anzahl der Bewohner und ihr Verhalten spielen bei der Auswahl der richtigen Heizung ebenso eine Rolle wie die Gebäudesubstanz und die Ausrichtung des Daches und der Fenster. Bei einer Erneuerung der Heizungsanlage ist die Wahl des Energieträgers genauso grundlegend wie die Wahl des Wärmeverteilsystems. Das neue Hausmagazin stellt deshalb auch die Vorzüge der verschiedenen Heiztechniken vor: die verschiedenen Arten der Wärmepumpen, die Möglichkeiten der Solarenergienutzung, moderne Holzheizungen und energieeffiziente Öl- und Gasheizungen.

Das neue Hausmagazin zeigt auch, wie Wärmepumpen funktionieren. Grafik: Hautec
Das neue Hausmagazin zeigt auch, wie Wärmepumpen funktionieren. Grafik: Hautec

Darauf kommt es bei der Badrenovierung an

Ein guter Badprofi wird seinen Kunden von Anfang an mehr bieten als nur Badplanung und die Ausführung der Renovierungsarbeiten. Sie lesen im neuen Hausmagazin, wie es gelingt, das für Sie optimale neue Bad zu realisieren. Ein guter Badplaner wird zu Anfang mit viel Einfühlungsvermögen alle Ihre Wünsche bezüglich ihres neuen Bades erfassen. Gute Badprofis bieten deshalb ihren Kunden ein Komplettpaket. Das bedeutet für Sie, dass sich der Badprofi um alle Arbeiten vom Erstgespräch über die Planung bis zur Übergabe des neuen Bades kümmert. Was dies alles beinhaltet, darüber informiert das neue Hausmagazin. Lesen Sie darin auch das Interview mit einer renommierten Badplanerin.

Ein guter Badprofi hat dieses neue Bad ganz nach Wunsch des Hausherrn realisiert.
Ein guter Badprofi hat dieses neue Bad ganz nach Wunsch des Hausherrn realisiert.

Gutes Handwerk erkennen

Das neue Hausmagazin gibt den Lesern auch Tipps, an welchen Merkmalen Sie gute Handwerker erkennen. So haben sich zum Beispiel qualitätsbewusste Handwerksunternehmen zu den Marken DIE BADGESTALTER und/oder MEISTER DER ELEMENTE zusammengeschlossen. Die Marke Die Badgestalter steht bundesweit für Fachbetriebe, die sich auf individuelle Badgestaltung und höchste Serviceorientierung spezialisiert haben. Die Marke Meister der Elemente führen Unternehmen der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, die sich durch große Kundenorientierung auszeichnen und sich deshalb stark für umweltgerechte Haustechnik einsetzen. Auch wir führen diese Marke. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und holen Sie sich Ihr Hausmagazin bei uns in der Firma ab oder bestellen Sie per E-Mail oder per Telefon. Nutzen Sie auch die blauen Kontaktflächen rechts auf dieser Seite.

Fachhandwerker arbeiten mit Markenherstellern zusammen. Bei der Wartung der Heizung haben sie deshalb online Zugriff auf die Datenbanken der Hersteller. Foto: Junkers
Fachhandwerker arbeiten mit Markenherstellern zusammen. Bei der Wartung der Heizung haben sie deshalb online Zugriff auf die Datenbanken der Hersteller. Foto: Junkers
Wenn Sie die Heizungspumpe tauschen wollen, sollten Sie ein Fachunternehmen damit beauftragen. Foto: Wilo

Jetzt die Heizungspumpe tauschen

Darum lohnt sich der Pumpentausch

Eine alte Heizungspumpe verbraucht oft mehr Strom als ein Kühlschrank oder eine Gefriertruhe. Sie ist mit rund zehn Prozent des Stromverbrauchs nicht selten der größte Verbraucher im Eigenheim. Deshalb lohnt es sich, eine alte Heizungspumpe tauschen zu lassen.

Eine moderne, intelligente Hocheffizienzpumpe ist nur noch dann aktiv, wenn sie tatsächlich gebraucht wird. Damit verbraucht die neue Pumpe meist weniger als ein Viertel von dem, was die alte Pumpe benötigt hat. Informieren Sie sich, wieviel Sie mit einem Pumpentausch sparen können: Hier geht es zum Pumpen-Check.

Während eine normale Heizungspumpe etwa 500 – 800 kWh Strom im Jahr verbraucht, benötigt eine Hocheffizienzpumpe nur ca. 100 kWh. Somit können Sie bei einem Strompreis von 20 Cent pro kWh etwa 80 bis 140 Euro im Jahr sparen. Wenn Sie in einem Einfamilienhaus eine Heizungspumpe tauschen lassen wollen, müssen Sie mit etwa 400 Euro für die Erneuerung der Pumpe rechnen. Deshalb macht es sich nach drei bis sechs Jahren bezahlt, wen Sie die Heizungspumpe tauschen lassen. Eine Hocheffizienzpumpe hat eine Lebensdauer zwischen zehn und 15 Jahren. Also können Sie mit einer neuen Pumpe mehr als 1.000 Euro sparen.

Moderne Heizungspumpen brauchen nur wenig Strom für ihren Betrieb. Foto: Wilo
Moderne Heizungspumpen brauchen nur wenig Strom für ihren Betrieb. Foto: Wilo

Fünf Schritte zur staatlichen Förderung

Wenn Sie die Heizungspumpe tauschen, können Sie auch Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Anspruch nehmen. Damit Sie 30 Prozent der Netto-Kosten für den Pumpentausch zurückerhalten, müssen Sie fünf Schritte in der richtigen Reihenfolge tun:

Der erste Schritt führt zur Beratung in ein Fachunternehmen. Wir, die MEISTER DER ELEMENTE, beraten Sie umfassend sowohl technisch als auch in punkto der maximal möglichen Förderung.

Der zweite Schritt ist die Registrierung ihres Vorhabens auf der Internetseite des BAFA.

Beim dritten Schritt ist wieder der Heizungsprofi gefragt. Denn nur wenn Sie einen Fachbetrieb beauftragen, erhalten Sie die Förderung für den Pumpentausch. Im vierten Schritt reichen Sie die Rechnung ihres Heizungsprofis bei der BAFA ein. Das geht auf dem Postweg oder per E-Mail. Sobald Ihr Antrag bewilligt ist und alle Unterlagen vorliegen, überweist das BAFA Ihnen 30 Prozent der Netto-Kosten.

Heizungspumpe tauschen und die Fernüberwachung der Heizungsanlage per Smartphone gehen heutzutage oft Hand in Hand. Foto: Wilo
Heizungspumpe tauschen und die Fernüberwachung der Heizungsanlage per Smartphone gehen heutzutage oft Hand in Hand. Foto: Wilo

Nur ein Profi sollte die Heizungspumpe tauschen

In der Regel erledigen wir, die MEISTER DER ELEMENTE, in einem Einfamilienhaus den Pumpenaustausch mit allen Nebenarbeiten in längstens zwei Stunden. Wenn wir die Heizungspumpe tauschen und dafür das Heizsystem komplett entleeren und wieder füllen müssen, kann es auch mal etwas länger dauern. Ebenso, wenn keine normalen Montagevoraussetzungen vorliegen. Welche Arbeiten anfallen, prüfen wir vor Ort bei Ihnen und sprechen alle Arbeitsschritte vor der Ausführung mit Ihnen ab.

Wenn die Pumpe separat absperrbar ist, arbeiten wir in der Regel nur in der Heizzentrale. Sie haben also kaum Beeinträchtigung durch die Arbeiten unserer Monteure. Wir prüfen auch, wenn wir die Heizungspumpe erneuern, ob nicht auch ein hydraulischer Abgleich Ihrer Heizungsanlage sinnvoll ist. Denn durch das Einstellen der tatsächlich benötigten Volumenströme in den einzelnen Teilsystemen, optimieren wir die Effizienz Ihrer Heizungsanlage zusätzlich. Der Energiebedarf verringert sich deutlich.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Am schnellsten geht das mit einem Klick auf die blauen Kontaktflächen rechts auf dieser Seite.

Ein hydraulischer Abgleich ist in jedem Wohngebäude sinnvoll. Denn er gewährleistet in jedem Raum eine angenehme Temperatur. Grafik: Honeywell

Hydraulischer Abgleich spart Geld

Wann ist ein hydraulischer Abgleich der Heizung notwendig?

Wenn in einigen Ihren Zimmern die Heizung nicht richtig warm wird und in anderen Räumen der Heizkörper auf Hochtouren läuft, ist oft ein fehlender hydraulischer Abgleich Ihrer Heizung die Ursache.

Wasser sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstands. Es fließt deshalb eher durch kurze, dicke als durch lange, dünne Rohre. Daher werden Zimmer in verschiedenen Etagen unterschiedlich warm. Heizkörper, die vom Heizkessel weiter entfernt sind, bekommen zu wenig Heizwasser ab und werden deshalb nicht richtig warm. Dagegen werden Räume, die nah am Heizkessel liegen, überversorgt. Das Ergebnis: Im Dachgeschoss ist es zu kalt und im Erdgeschoss zu warm. Eine größere Pumpenleistung und höhere Vorlauftemperaturen könnten dieses Ungleichgewicht zwar in gewissem Umfang verbessern, verbrauchen jedoch unnötig viel Strom und Energie. Außerdem führt diese Lösung oft zu unangenehmen Strömungs- oder Pfeifgeräuschen in der Heizungsanlage.

Ein hydraulischer Abgleich und der Einbau einer neuen Hocheffizienzpumpe sind Maßnahmen, mit denen Sie Ihre Heizung schnell optimieren können. Grafik: co2online
Ein hydraulischer Abgleich und der Einbau einer neuen Hocheffizienzpumpe sind Maßnahmen, mit denen Sie Ihre Heizung schnell optimieren können. Grafik: co2online

Die Heizungsoptimierung bringt viel

Wenn Sie Ihre alte Heizung noch nicht erneuern wollen, gibt es dennoch gute Möglichkeiten für Sie, um Energie zu sparen. Ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage ist ein wichtiger Schritt, um Ihre Heizung zu optimieren. Wir, die MEISTER DER ELEMENTE, empfehlen zum Beispiel auch moderne Thermostatventile für Ihre Heizkörper. Damit können Sie punktgenau regeln, in welchem Zeitraum Sie welche Heizleistung anfordern. Raumthermostatregler stellen darüber hinaus sicher, dass in jedem Zimmer die gewünschte Temperatur vorherrscht.

Auch eine Hocheffizienzpumpe hilft beim Energiesparen. Sie verbraucht deutlich weniger Strom, als eine alte Heizungspumpe. Weil Ihre Heizungsanlage ein komplexes System ist, das sich während des Betriebs verstellt, empfehlen wir Ihnen auch die regelmäßige Heizungswartung.

Alle diese Maßnahmen sprechen wir an, wenn Sie uns zum Thema Heizungsoptimierung anfragen.

Moderne Heizkörperthermostate erlauben zusätzliche Energieeinsparungen, weil sie ganz nach Bedarf den Heizkörper punktgenau regeln. Foto: Honeywell
Moderne Heizkörperthermostate erlauben zusätzliche Energieeinsparungen, weil sie ganz nach Bedarf den Heizkörper punktgenau regeln. Foto: Honeywell

Hydraulischer Abgleich, fachkundig ausgeführt

Wir, die MEISTER DER ELEMENTE, wissen, was ein hydraulischer Abgleich erfordert. Wenn Sie uns dafür einen Auftrag geben, gehen wir in der Regel wie folgt vor: Zuerst erstellen wir eine Heizlastberechnung. Das heißt, wir ermitteln für jedes Zimmer den Wärmebedarf. Dabei berücksichtigen wir unter anderem die Raumgröße, die Fenster und die Wandflächen. Auch die Zahl der Heizkörper, ihre Größe und ihre Entfernung zur Heizungspumpe spielen bei der Berechnung eine Rolle. Anschließend vergleichen wir die Werte mit der tatsächlichen Heizleistung. Entsprechend stellen wir die Thermostate ein, so dass jeder Heizkörper die erforderliche Wassermenge erhält. Auch die Vorlauftemperatur der Heizung und die Pumpenleistung passen wir entsprechend an.

Ein fachmännisch durchgeführter hydraulischer Abgleich benötigt eine spezielle Software. Nur so kann gewährleistet werden, dass alle Stellschrauben Ihrer Heizungsanlage optimal aufeinander eingestellt sind. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Am schnellsten geht das mit einem Klick auf die blauen Felder rechts auf dieser Seite.

Ein hydraulischer Abgleich der Heizung stellt sicher, dass in jedem Heizkörper genau die erforderliche Menge an Heizwasser fließt. Foto: Caleido
Ein hydraulischer Abgleich der Heizung stellt sicher, dass in jedem Heizkörper genau die erforderliche Menge an Heizwasser fließt. Foto: Caleido
Die MEISTER DER ELEMENTE installieren Ihre Wärmepumpe fachgerecht und übernehmen auch die pünktliche Wartung.

Die richtige Wärmepumpe für Ihr Zuhause

So funktioniert eine Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe funktioniert wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt. Der Kühlschrank entzieht seinen Innenräumen die Wärme und leitet sie nach außen in die Umgebung. Die Wärmepumpe entzieht dem Erdreich oder der Umgebungsluft Wärme und leitet sie nach innen.

Zu einer Wärmepumpen-Heizungsanlage gehören drei Elemente. Erstens die Wärmequellenanlage: Sie entzieht der Umgebung die benötigte Energie. Zweitens die eigentlichen Wärmepumpe: Sie macht die gewonnene Umweltwärme nutzbar. Als drittes Element kommt das Wärmeverteil- und Speichersystem hinzu.

In der Wärmequellenanlage zirkuliert eine Sole. In der Regel ist das Wasser mit Frostschutzmittel. Die Sole nimmt die Umweltwärme auf und transportiert sie zur Wärmepumpe.

In der Wärmepumpe ist ein weiterer Kreislauf. Dort zirkuliert ein Kältemittel. In einem Verdampfer wird die Umweltenergie aus dem ersten Kreislauf auf das Kältemittel übertragen. Dadurch verdampft das Kältemittel. Der Kältemitteldampf wird nun zu einem Verdichter weitergeleitet. Dadurch erhitzt sich das gasförmige Kältemittel weiter. In dem nachfolgenden Wärmetauscher kondensiert das heiße Kältemittelgas. Es gibt dadurch seine Wärme ab und wird wieder flüssig. Anschließend fließt das nun wieder kalte Kältemittel zum Verdampfer zurück.

Funktionsweise einer Wärmepumpe. Grafik: BWP
Funktionsweise einer Wärmepumpe. Grafik: BWP

Das sollten Sie zur Jahresarbeitszahl wissen

Zum Antrieb benötigt die Wärmepumpe Strom. Aus einer Einheit Strom erzeugt die Anlage jedoch ein Vielfaches an Wärme. Als Kennwert dafür dient die Jahresarbeitszahl (JAZ). Sie beschreibt das Verhältnis zwischen der bereitgestellten Wärmemenge und der jährlich dafür eingesetzten Strommenge. Die höchsten Jahresarbeitszahlen von etwa Fünf haben Wasser/Wasser-Wärmepumpen, weil das Grundwasser das ganze Jahr über hohe Temperaturen liefert. Dann folgen Erdwärmepumpen mit Erdsonden. Sie haben wegen der saisonal unabhängigen Erdwärmetemperatur eine Jahresarbeitszahl von über Vier. Wärmepumpen mit Flächenkollektoren kommen auf eine JAZ von unter Vier. Denn das Temperaturniveau der oberen Bodenschichten verändert sich deutlich während eines Jahres. Mit knapp Drei haben Luftwärmepumpen die niedrigsten Jahresarbeitszahlen, weil die Außenluft im Winter einfach kalt ist.

Ein Bestandgebäude, das mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe beheizt wird. Foto: BWP
Ein Bestandgebäude, das mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe beheizt wird. Foto: BWP

Umweltstrom für die Wärmepumpe

Die Wärmepumpe wird im Laufe der Jahre immer klimafreundlicher, denn der Anteil von Ökostrom im öffentlichen Netz wird immer größer. Hausbesitzer, die den Strom für ihre Wärmepumpe mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage selbst erzeugen, heizen darüber hinaus besonders umweltbewusst und sie haben dabei auch noch geringere laufende Energiekosten. Fragen Sie uns, die MEISTER DER ELEMENTE, wenn Sie wissen wollen, wie Sie mit einer Wärmepumpe sparsam heizen und optimal Umweltenergie nutzen. Wir beraten Sie in allen Fragen bezüglich der Umwelttechnik für Ihr Gebäude und nennen Ihnen auch die höchstmöglichen staatlichen Förderangebote. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Klicken Sie auf die blauen Felder rechts auf dieser Seite.

Mit einer Photovoltaik-Anlage erzeugen Hausbesitzer den eigenen Ökostrom für den Betrieb ihrer Wärmepumpenheizung. Foto: BWP
Mit einer Photovoltaik-Anlage erzeugen Hausbesitzer den eigenen Ökostrom für den Betrieb ihrer Wärmepumpenheizung. Foto: BWP

Die verschiedenen Arten der Wärmepumpe

Wir unterscheiden Wärmepumpen nach ihrer Wärmequelle: Luft, Erdwärme oder Wasser.

Luftwärmepumpen nutzen die Umgebungsluft zum Heizen. Sie eignen sich gut für die Modernisierung und lassen sich sowohl innen als auch außen aufstellen. Vorschriften hinsichtlich des Lärmschutzes sind dabei zu beachten. Auch im Winter, mit Außentemperaturen unter dem Gefrierpunkt, funktioniert die Heizung, wenn sie ein fachkundiges Unternehmen installiert hat. Die Investitionskosten sind aufgrund der wenig aufwendigen Wärmequellenerschließung relativ gering.

Wer mit Erdwärme heizen möchte, kann wählen zwischen Erdwärmesonden und Flächenkollektoren sowie Erdwärmekörbe und Grabenkollektoren. Eine Erdwärmesonde benötigt nur eine geringe Fläche. Sie ist aufgrund der erforderlichen Bohrarbeiten genehmigungspflichtig. Flächenkollektoren arbeiten mit einem waagerechten Rohrsystem. Es ist unter der Erde in einer Tiefe von rund 1,5 Metern verlegt. In der Regel liegt der Flächenbedarf beim Eineinhalbfachen der Heizfläche. Erdwärmekörbe und Grabenkollektoren stellen bei beschränkten Flächen eine gute Alternative dar.

Ist ausreichend Grundwasser vorhanden, kann es als Wärmequelle genutzt werden. Eine Grundwasserwärmepumpe benötigt zwei Brunnenbohrungen. Vom Saugbrunnen transportiert eine Förderpumpe das Grundwasser zur Wärmepumpe. Die entzieht dem Wasser Wärme. Anschließend fließt das Wasser über einen Schluckbrunnen wieder zum Grundwasser. Das Vorhaben ist genehmigungspflichtig.

Sondenbohrung für eine Erdwärmepumpe. Foto: BWP
Sondenbohrung für eine Erdwärmepumpe. Foto: BWP
Mit einer Brennstoffzellenheizung erzeugen Hausbesitzer Strom und Wärme. Grafik: IZB

Wann lohnt sich eine Brennstoffzellenheizung?

Der Staat fördert die Brennstoffzellenheizung

Eine Brennstoffzellenheizung ist im Vergleich zu einer herkömmlichen Heizung preisintensiver. Allerdings fördert der Staat zurzeit diese Technik durchaus großzügig. Über die KfW können Sie Zuschüsse beantragen. Zusätzlich erhalten Sie Einspeisevergütung für den Strom, den Sie erzeugen und nicht selbst verbrauchen. Eventuell kommt für Sie auch ein Contracting-Modell in Frage. Dabei kaufen Sie die Anlage nicht selbst, sondern lassen die neue Heizung als Dienstleistung einbauen. Sie bezahlen dann nur für die Wärme und den Strom. So sparen Sie sich die Investition und die Wartung und bezahlen die Anlage langfristig über Ihren Energieverbrauch.

In allen Fragen rund um die Brennstoffzellenheizung sind wir, die MEISTER DER ELEMENTE, Ihre kompetenten Ansprechpartner. Wir beraten Sie nicht nur über die Technik, sondern auch über die Möglichkeiten der Finanzierung und der staatlichen Zuschüsse. Deshalb nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf. Am schnellsten geht das über die blauen Felder rechts auf dieser Seite.

Eine-Brennstoffzellenheizung kann auch per Smartphone gesteuert werden. Foto: Buderus
Eine Brennstoffzellenheizung kann auch per Smartphone gesteuert werden. Foto: Buderus

Unterschied zwischen Brennstoffzelle und Blockheizkraftwerk (BHKW)

Eine Brennstoffzellenheizung und ein Blockheizkraftwerk (BHKW) erzeugen beide Wärme und Strom. Dabei nutzen Sie das gleiche Prinzip: die Kraft-Wärme-Kopplung. Beide werden auch als „stromerzeugende Heizung“ bezeichnet. Die Brennstoffzelle nutzt chemische Energie, das BHKW mechanische Energie. Der Motor eines herkömmlichen BHKWs verbrennt fossile Brennstoffe und erzeugt damit mechanische Energie. Ein Generator wandelt diese mechanische Energie in elektrische Energie um. Dabei entsteht auch Wärme, die für die Heizung genutzt wird.

Eine Brennstoffzelle wandelt chemische Energie direkt in elektrische und thermische Energie um. Dafür nutzt die Brennstoffzelle Wasserstoff aus dem Erdgas, das in der Regel aus dem normalen Erdgasanschluss stammt. Brennstoffzellen haben keinen Motor, so gibt es bei ihnen auch nur wenig Verschleißteile. Deshalb sind sie im Gegensatz zu herkömmlichen Blockheizkraftwerken  nahezu emissionsfrei. Dabei entsteht beim Betrieb als Nebenprodukt ausschließlich Wasser.

Funktionsweise einer Brennstoffzelle. Schaubild: Buderus
Funktionsweise einer Brennstoffzelle. Schaubild: Buderus

Brennstoffzellenheizung nur vom Fachmann

Eine Brennstoffzellenheizung verfügt über eine robuste Technik und ist gleichzeitig eine High-Tech-Anlage. Soll sie optimale Ergebnisse liefern, muss sie von einem Fachunternehmen geplant, installiert und gewartet werden. Optimal eingestellt, senkt eine Brennstoffzellenheizung die jährlichen Energiekosten erheblich. Damit können Sie bis zu 50 Prozent ihrer bisherigen Energiekosten einsparen. Je größer die Anlage und je größer der Energiebedarf ist, desto schneller amortisiert sich die Investition. Somit machen Sie sich mit einer Brennstoffzellenheizung ein gutes Stück unabhängig von steigenden Strompreisen.

Neues Energielabel für Heizung

Das sollten Sie über das Energielabel für Heizungen wissen

Die wichtigsten Fakten zur Energieeffizienz einer Heizungsanlage

Als serviceorientierter Heizungsfachbetrieb haben wir die wesentlichen Punkte zusammengefasst. So können Sie die Energieeffizienz Ihrer Heizungsanlage besser einschätzen. Als Meister der Elemente stehen wir Ihnen bei weitergehenden Fragen gerne zur Verfügung.

Eine Heizungsanlage besteht aus verschiedenen Komponenten. Die stammen oft von verschiedenen Herstellern und sind oft auch unterschiedlich alt. Die Energieeffizienz des Gesamtsystems ist deshalb entscheidend.

Diese Fragen berücksichtigen wir als Meisterbetrieb, wenn wie die Energieeffizienz einer Heizungsanlage optimieren:

• Welchen Energieträger nutzt die Heizung für die Wärmeerzeugung? (zum Beispiel fossile Energie, erneuerbare Energie oder einen Energiemix)
• Welcher Kessel wird momentan zur Wärmeerzeugung genutzt? (zum Beispiel Niedertemperatur- oder Brennwertkessel)
• Wie wird der Brennstoff gelagert und dem Brenner zugeführt?
• Wie wird das Warmwasser bereitet? (zentral, dezentral)
• Welcher Pufferspeicher ist im Einsatz, um Verbrauchsspitzen abzufedern?
• Welche Heizungspumpe ist im Einsatz?
• Wie sind die Heizungsleitungen beschaffen?
• Ist die Anlage hydraulisch abgeglichen?
• Wie findet die Wärmeübertragung in den einzelnen Räumen statt? (zum Beispiel Fußbodenheizung, Zentralheizung oder Einzelöfen)

Egal ob Sie sich für eine Rundumerneuerung oder um eine Teilsanierung Ihrer Heizungsanlage interessieren: auf alle Ihre Fragen geben wir Ihnen die Antworten als Ihr Heizungsfachbetrieb am Ort. Auf unseren Service können Sie vertrauen. Wir beraten Sie produktneutral und empfehlen Ihnen eine Anlage genau für Ihr Gebäude und innerhalb Ihres Budgets. Mit einer zeitgemäßen energieeffizienten Heizung sparen Sie langfristig Geld, schützen Sie die Umwelt und erhöhen Sie Ihren Wohnkomfort. Rufen Sie uns an.

Als informierter Verbraucher werden Sie beim Kauf eines technischen Geräts auf dessen Energieeffizienz achten. Denn je energieeffizienter ein Gerät ist, desto weniger Energie braucht es, um seine Leistung zu erbringen. Ein guter Anhaltspunkt ist für Sie das sogenannte Energielabel, mit dem unter anderem die Energieeffizienz von Haushaltsgeräten bewertet wird.